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Mikrobiologische Parameter

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen nützliche Informationen zu den wichtigsten mikrobiologischen Parametern in der (Trink-)Wasseranalytik!

1. Keimzahlen bei 22°C und 36°C

Richtwert Trinkwasserverordnung: 100/ml bei 22°C, 20/ml bei 36°C
Die Keimzahlen geben einen Hinweis auf den mikrobiologischen Zustand des Wassers, erhöhte Keimzahlen weisen z.B. auf erhöhten Nächstoffeintrag, nicht ausreichend gefiltertes Wasser (Eintritt von Oberflächenwasser) oder auf Baumängel hin.
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2. Escherichia coli

Grenzwert Trinkwasserverordnung: nicht nachweisbar in 100ml
E.coli ist ein eindeutiger Indikator für fäkale Verunreinigung des Wassers. Wenn E.coli nachgewiesen wird, ist damit zu rechnen, dass auch andere, deutliche gefährlichere pathogene Bakterien vorhanden sein können. Daher ist der Grenzwert für E.coli sehr niedrig angesetzt. Sollte E.coli im Wasser nachgewiesen werden, so sind Maßnahmen einzuleiten, um die Verunreinigung zu beseitigen. E.coli-verseuchtes Wasser darf ohne weitere Behandlung (z.B. 3min Abkochen) nicht als Trinkwasser verwendet werden.
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3. Coliforme Keime

Richtwert Trinkwasserverordnung: nicht nachweisbar in 100ml
Die Coliformen Keime umfassen eine sehr heterogene Gruppe von Bakterien, von der man lange Zeit annahm, dass sie im Darm von Warmblütern (z.B. Mensch, Tier) vorkommen. Es  hat sich jedoch in den letzten Jahren gezeigt, dass coliforme Bakterien auch in der Umwelt prominent vertreten sind (z.B. Bodenschichten), wodurch ein alleiniger Nachweis von Coliformen Keimen eher auf Eintrag der Umwelt als auf Fäkalien hinweist.
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4. Enterokokken

Grenzwert Trinkwasserverordnung: nicht nachweisbar in 100ml
Wie für E.coli, gilt der Nachweis von Enterokokken als starkes Indiz für Eintrag von fäkaler Verunreinigung ins Wasser. Mit Enterokokken verseuchtes Wasser darf nicht als Trinkwasser verwendet werden. Es sind Maßnahmen wie auch für E.coli-Verunreinigungen einzuleiten.
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5. Clostridium perfringens

Richtwert Trinkwasserverordnung: nicht nachweisbar in 100ml bzw. 250ml
Clostridium perfringens kommt in der Umwelt im Boden und in Wasserkörpern vor, kann jedoch auch in verdorbenen Lebensmitteln und im Darm von Warmblütern nachgewiesen werden. C perfringens ist hoch pathogen und Auslöser des Gasbrandes und von schweren intestinalen Infektionen.
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6. Pseudomonas aeruginosa

Grenzwert Trinkwasserverordnung: nicht nachweisbar in 100ml bzw. 250ml
Pseudomonas aeruginosa ist ein weit verbreiteter Bewohner von feuchtem Milieau (Wasserleitungen, Duschen, Nasszellen,...) und ist ein bedeutender Krankenhauskeim. Die durch Pseudomonas aeruginosa ausgelösten Krankheiten sind vielfältig z.B. Pneumonien, Harnwegs- und Darminfekte, Ohrenentzündungen oder auch Meningitis.
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7. Leginella sp.

Zur Gattung der Legionellen zählen eine Vielzahl von Arten, welche meist in Wassersystemen vorkommen, welche  moderate bis warme Temperaturen aufweisen. Unter ungünstigen Voraussetzungen und mit der Zeit kann es zu einer starken Vermehrung von Legionellen kommen. Nur wenige Stämme der Legionellen sind pathogen und üblicherweise erfolgt eine Infektion durch Einatmen von Wassernebel, welcher mit Legionellen versetzt ist. Legionellen sind Auslöser der Legionärskrankheit, einer besonders schwer verlaufenden Form der Lungenentzündung.
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